Betriebsvereinbarungen und die Anforderungen des Datenschutzes

Lernen Sie in wie und wann Betriebsvereinbarungen genutzt und dennoch die Anforderungen an den Datenschutz insb. beim Thema Privatnutzung eingehalten werden können.

In vielen Fällen sollen oder können Betriebsvereinbarungen als Rechtsgrundlage für eine Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten dienen. Doch was muss man berücksichtigen und wie lässt sich die private Nutzung integrieren?

Ob als Betriebsrat, interner oder externer Datenschutzbeauftragter oder Personalverantwortlicher, häufig werden Sie mit den Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie Mitbestimmungsrechten des Betriebsrates konfrontiert. Auch andere Gesetze wie das TMG oder TKG spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Gerade wenn private Daten der Mitarbeiter z.B. im Rahmen von geduldeter oder erlaubter Privatnutzung von E-Mail, Internet oder Smartphones betroffen sind, ist der Wunsch nach Betriebsvereinbarungen groß, um mit überschaubarem Aufwand eine rechtssicherheit für alle Beteiligte zu erreichen. Was ist jedoch konkret gefordert, welche Lücken und Schwachstellen gilt es zu beachten und welche Grenzen haben Betriebsvereinbarungen bei den Persönlichkeitsrechten?

Ihr Nutzen:

  • Sie erhalten einen Überblick der wichtigsten gesetzlichen Grundlagen und können dadurch auf Augenhöhe zum Thema Betriebsvereinbarung und Mindestanforderungen an diese argumentieren.
  • Sie bekommen eine Übersicht für die Zusammenhänge von Datenschutz, IT-Sicherheit sowie Mitbestimmungsrechten und lernen die Anforderungen der gesetzlichen Regelungen sowie deren Lücken kennen.
  • Dabei erfahren Sie die wichtigsten Punkte, die im Rahmen mit der betrieblichen Nutzung bzw. der privaten Nutzung neuer Technologien von Interesse sind wie Sie diese optimal einsetzen.
  • Sie bleiben auf dem Laufenden und können die technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Datenschutz einschätzen und bewerten, um Ihre eigenen Ziele im Bereich von Betriebsvereinbarungen und Mitbestimmungsrechten beim Einsatz von IT-Systemen optimal platzieren und im Unternehmen umsetzen zu können.

Inhalt des Seminars:

  • Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), des Telemediengesetzes (TMG) und Telekommunikationsgesetzes (TKG) sowie Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) an Betriebsvereinbarungen zum Datenschutz.
  • Besonderes Augenmerk auf technische und organisa‑
    torische Maßnahmen gem. § 9 Anlage 1 und Themen wie Datenübermittlung, Datensparsamkeit, Vorabkontrolle.
  • Welche Datenschutzprobleme können beim betrieblichen und privaten Einsatz von IT-Systemen auftreten?
  • Welche Möglichkeiten der )Missbrauchs-) Kontrolle sind sinnvoll und wie können diese praxistauglich eingeführt werden?
  • Mindestanforderung an eine (Rahmen-) Betriebsvereinbarung und Mindestinhalte für Privatnutzung von E-Mail, Internet und Telefon.
  • Möglichkeiten zum Einsatz von Cloud Computing und Bring-Your-Own-Device (BYOD) aus rechtlicher Sicht.
  • Fragen und Antworten

Die Zielgruppe:

  • Betriebsräte und Personalverantwortliche
  • IT-Leiter und IT-Berater ohne oder mit geringen Kenntnissen im Bereich Datenschutz
  • Datenschutzbeauftragte
  • Geschäftsführer

Die Leistungen:

Im Preis sind enthalten:

  • die gedruckten und elektronischen Seminarunterlagen
  • Getränke & Pausensnacks
  • Mittagsimbiss sowie
  • eine Teilnahmebescheinigung zur Aufrechterhaltung der Fachkunde gem. § 4f BDSG

Dauer und Veranstalter:

  • Die Veranstaltung findet von 9 – 17 Uhr statt

Die Kosten:

  • Der Preis für das Seminar inkl. aller Leistungen beträgt 499,- € zzgl. 19% USt.
  • Ab dem 2. Teilnehmer pro Firma gewähren wir 10% Rabatt.

Die Referenten:

Carsten Knoop Carsten Knoopist Inhaber der Unternehmensberatung audatis Consulting und als TÜV zertifizierter Datenschutzauditor und IT- Security-Manager im Bereich Datenschutz und IT-Sicherheit aktiv. Er hat Wirtschaftsinformatik an der DHBW Mannheim und der Universität Duisburg-Essen studiert und bringt über 10 Jahre Erfahrung aus international tätigen Konzernen sowie dem IT- Bereich mit.
Er ist als Trainer für verschiedene Bildungsinstitute tätig und Dozent an der Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld und Hannover.

Rechtsanwalt Jens-Christof Niemeyer (Fachanwalt für IT-Recht)Jens-Christof Niemeyer
unterstützt seine Mandaten bundesweit. Die von Internet und Informationstechnologie aufgeworfenen Rechtsfragen gehören zu seinen Beratungsschwerpunkten.

Niemeyer absolvierte sein Studium an der Universität Bielefeld und an der Humboldt-Universität zu Berlin. Neben seiner anwaltlichen Tätigkeit hält er Vorträge zu rechtlichen Themen und veröffentlicht Beiträge in juristischen Fachmedien.

Weitere Informationen:

Unsere aktuellen Termine für dieses Seminar: