Viele Unternehmen bzw. Unternehmer stellen sich oft die Frage: „Warum soll man sich mit dem Datenschutz beschäftigen?“.

Wir haben das einmal auf 7 Gründe reduziert und damit versucht die Frage möglichst kompakt zu beantworten:

1. Gesetzliche Vorgaben einhalten

Datenschutz ist europaweit gesetzlich vorgeschrieben. In Deutschland gelten die strengsten Datenschutzbestimmungen, welche im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) geregelt sind. Dabei muss sich jedes Unternehmen – unabhängig von dessen Größe – an die Vorgaben halten.

2. Kundenanforderungen erfüllen

Kunden erwarten heute, dass ihre Daten bei Ihnen sicher sind und nach gültigem Recht verarbeitet werden. Durch das Internet sind immer mehr Kunden über ihre Rechte informiert  und möchten diese gewahrt sehen. Verstöße gegen Gesetze werden immer häufiger angezeigt.

3. Grundrechte und Image bewahren

Bereits im Grundgesetz (GG) wird das Recht auf informationelle Selbstbestimmung formuliert. Niemand möchte darauf verzichten und somit auch keine unberechtigte oder ungeschützte Weitergabe seiner Daten. Für viele Unternehmen steht sonst das eigene Image auf dem Spiel.

4. Haftungsreduktion und Imageschutz

Die Einhaltung des Datenschutzes vermindert die Risiken von Geldbußen bis zu 300.000 € sowie Strafen aus der persönlichen Haftung von Geschäftsführung und Unternehmensleitung. Weiterhin werden die Auswirkungen von Imageschäden z.B. bei Datenpannen reduziert.

5. Risiko- und Qualitätsmanagement

Die Umsetzung von Datenschutz und Datensicherheit sollten zentrale Bestandteile des unternehmenseigenen Risikomanagementprozesses sein und werden auch im Rahmen von Qualitätsmanagement-Zertifizierungen (z.B. nach ISO 9001) durch Auditoren geprüft.

6. Prozessoptimierung

Durch die Definition und Analyse von Geschäftsprozessen kann neben der Einhaltung des Datenschutzes (z.B. technische und organisatorische Maßnahmen, Löschfristen, etc.) auch eine Optimierung der Prozesse als Synergieeffekt entstehen.

7. Organisations- und Mitarbeiterschutz

Durch eine Sensibilisierung der Mitarbeiter für die Anforderungen des Datenschutzes und der Datensicherheit werden Schwachstellen im Unternehmen früher entdeckt und beseitigt. Mitarbeiter entwickeln ein Eigeninteresse am Schutz der Daten und des Unternehmens.

Die letzte offene Frage vor der Umsetzung

Wir haben Sie nun hoffentlich von der Notwendigkeit eines professionellen Datenschutz-Managements überzeugt. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob man einen internen Mitarbeiter ausbildet und zum Datenschutzbeauftragten bestellt oder sich auf einen externen Datenschutzbeauftragten verlässt. Das ist eine Abwägung, die an Hand diverser Parameter geprüft werden muss. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, die Sie mit einem Experten für Datenschutz besprechen sollten.

 

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Dann melden Sie sich bei uns zu einem unverbindlichen Erstgespräch: telefonisch unter 05221 / 854 96 – 90 oder per Mail an info@audatis.de